Kompostieren bringt viele Vorteile

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Über die Vorzüge des Kompostierens

Kompostieren ist ein recht simpler Vorgang, der durch Pflanzen und Tiere vollzogen wird, die in Folge eines sauerstoffabhängigen Zersetzungsprozess verwesen. Wenn Sie nach dieser Methode Kompost ansetzen, nennt man diesen Prozess "Kompostieren", ein Verfahren, das von Privathaushalten und Landwirten, aber auch immer häufiger von Industrieunternehmen im großen Stil durchgeführt wird.

Während die Kompostierung privater Hausabfälle meist in einer Gartenecke oder einem Kompostbehälter durchgeführt wird, können in der Landwirtschaft auch größere Komposthaufen auf dem bäuerlichen Gehöft angetroffen werden. Bei der industriellen Kompostierung werden bisweilen die organischen Abfälle ganzer Gemeinden oder Städte in fabrikgroßen Anlagen kompostiert.

Kompostieren von Hausabfällen rezudiert die Vergeudung von Rohstoffen Hausabfälle Kompostieren

Da Sie von zahlreichen pflanzlichen und tierischen Abfallstoffen Ihren Kompost ansetzen, spricht man hin und wieder auch von Bio-Kompostierung.

Die kompostierten Hausabfälle werden letztlich im Garten, beim Landschaftsbau und Gartenbau, bei Gärtnereien oder in der Landwirtschaft als Humus oder Dünger genutzt. Kompostieren bringt viele Vorteile mit sich. Kompost kann als ein Konditionierungsmittel für Ackerboden bzw. Gartenerde, als Dünger in Form kraftvollen Humus und als natürliches Pflanzenschutzmittel für den Mutterboden genutzt werden.

Daneben birgt kompostieren noch zahlreiche weitere Vorteile. Es reduziert die Vergeudung von Rohstoffen und beugt der Bodenverdichtung gegenüber einer ständigen Auslaugung vor. Darüber hinaus vermindert es die Lagerungsdichte des Bodens und vervielfacht die organischen Bestandteile und den Humus im Erdboden. Obendrein wird die Speicherkapazität des Grundwassers verstärkt und die Nährstoffbilanz des Bodens stabilisiert und verbessert.

Sowohl die zeitliche Flexibilität im Einsatz als auch die Vernichtung von Unkraut und potentieller Krankheitserreger und sogar die mögliche Kostensenkung durch weniger Pflanzenschutzmittel verdeutlichen den vorteilhaften Nutzen des Kompostierens. Nach der Aussaat und während des Wachstums neuer Pflanzen zeigt der selbst produzierte Humus seine positive Wirkung. Kompostieren verursacht weniger Fliegen- oder Geruchsprobleme, lässt Sie weite Landflächen kultivieren oder Oberflächendünger erzeugen. Daher entscheiden immer mehr Menschen, dass sie im eigenen Garten Kompost ansetzen wollen. Der kompostierte Humus ist im Garten, beim Landschaftsbau und Gartenbau äußerst nützlich, denn er fügt dem Boden Nährstoffe zu, weswegen Sie auf den Einsatz chemischer Dünger ganz verzichten können. Kompostieren bringt also zahlreiche Vorteile, ist kostengünstig und obendrein umweltfreundlich.

Sie können nach verschiedenen Verfahren Kompost ansetzen

In der Landwirtschaft wird das Kompostieren meistens zur Ertragssteigerung und zur qualitativen Verbesserung der Feldfrüchte und anderer Pflanzen eingesetzt. In ähnlicher Weise nutzen Privathaushalte die Kompostierung um auf einfachem Weg ihre Hausabfälle wie Gemüseschalen, Grünschnitt, Herbstlaub und andere organischen Haus- und Gartenabfälle los zu werden. Mit relativ geringem Aufwand können Sie so Ihren Hausmüll reduzieren und Ihren Garten in nur wenigen Monaten grüner und gesünder machen. Ihr selbst angesetzter Kompost hilft mit, dass sich Ihre Blumen und Sträucher kräftig, gesund und widerstandsfähig entwickeln.

Sie können nach unterschiedlichen Verfahren, die alle umweltfreundlich und natürlich sind, Kompost ansetzen und damit gesündere und qualitativ hochwertigere Gartenprodukte erzeugen. Selbst wenn Sie in einer Stadtwohnung wohnen, können Sie die Vorzüge des Kompostierens nutzen. Bei Wurm-Kompostern zersetzen kleine Rotwürmer Ihre Hausabfälle wie Kaffeesatz, Schalen, Gemüsereste oder Eierschalen. Geschlossene Kompostbehälter für das Kompostieren mit Würmern sind im urbanen Raum besonders geeignet, da sie weder Geruch freisetzen noch Fliegen anlocken. Sie können in gewissen Mengen sogar zerkleinertes Papier, Gartenabfälle und zahlreiche andere organische Abfälle hinzugeben. Die Gartenabfälle können aus Blättern, Stroh, Rasenschnitt, Gemüsepflanzen oder sonstigen Pflanzenteilen, ja sogar aus Unkraut bestehen. Es empfiehlt sich Gartenabfälle erst zu trocknen um den Kompost nicht all zu sehr zu verwässern, gegebenenfalls auch klein zu häckseln.

Das Kompostieren von Hausabfällen verwandelt ausgelaugten Boden in fruchtbare Gartenerde

In gleichem Maß wie Ihr Kompost dem Boden Nährstoffe hinzufügt nehmen Ihre Pflanzen diese freigesetzten Nährstoffe langsam auf. Darüber hinaus bewirkt das Kompostieren von Hausabfällen, dass der Boden wasserhaltiger wird, wodurch Sie auch einen ausgelaugter Boden in fruchtbare Gartenerde verwandeln können. Ein gesunder Kompost enthält Mikro-Nährstoffe wie Zink, Magnesium und Kalzium, welche Ihre Pflanzen gegenüber Krankheitserregern widerstandsfähiger machen.

Wenn Sie einen qualitativ hochwertigen Kompost ansetzen wollen, müssen Sie immer auf die ideale Mischung der unterschiedlichen Garten- und Hausabfälle achten. Auch sollte der Kompost regelmäßig befeuchtet, gelockert und belüftet werden. Diese Maßnahmen sind äußerst wichtig, damit sich im Kompost keine Fäulnis ausbreitet und Sie am Ende einen erstklassigen Gartendünger erhalten.

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Das Kompostieren von Hausabfällen verwandelt ausgelaugten Boden in fruchtbare Gartenerde